Mo

08

Mär

2021

Die Kreishaussanierung mal wieder...

Überraschung, Überraschung....

Im Regionalteil der Stimberg Zeitung vom 6.3.2021 ist der nebenstehende Artikel erschienen. Hier wird über den momentanen Stand der 2018 beschlossenen Kreishaussanierung berichtet.

Man kann sich den damaligen Vorgang noch einmal kurz aufrufen:

 

 

Die Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Kreistag Christine Dohmann hat diese Meldung treffend kommentiert:

Keine Salamitaktik bei Kreishaussanierung

Wenig überrascht ist die FDP‐Kreistagsfraktion von der neuen Entwicklung der Kreishaussanierung. Schon im Jahr 2018 haben die Freien Demokraten mehrfach betont, dass man nicht vor negativen Überraschungen gefeit sei, wenn man an die Sanierung des Kreishauses gehe. Jetzt ist klar, dass noch vor Planungs‐ und Baubeginn wichtiger Gewerke der Kostenplan nicht gehalten werden kann. 34 Millionen Euro reichen garantiert nicht aus, um das Kreishaus so zu sanieren, dass es den Erfordernissen moderner Büroarbeitsplätze für eine Verwaltung entspricht. Wer 2018 geglaubt hat, eine Minisanierung der allernötigsten sicherheitsrelevanten Bereiche sei ausreichend, sieht sich nun eines besseren belehrt.

„Der Kreistag muss jetzt zügig in die Lage versetzt werden, die Situation zu beurteilen. Dazu gehören eine schonungslose Darstellung des wirklichen Sanierungsbedarfs und eine vollumfängliche Aufstellung aller Kosten, inklusive einer Risikobewertung für Arbeiten, deren Notwendigkeit der Ausführung heute noch nicht sicher bewertet werden kann. Eine Salamitaktik, bei der die Kreistagsmitglieder und die Öffentlichkeit scheibchenweise erfahren, was alles noch saniert werden muss, darf es nicht geben“, fordert die Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten, Christine Dohmann. „Wir wollen im Herbst einen Beschluss fassen, der uns bautechnisch und finanziell durch die Sanierung führt und der nicht noch mehrfach umgeworfen oder erweitert werden muss.“

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So

28

Feb

2021

Parteitag 2021

von links nach rechts: stellv. Vorsitzender Jens Artschwager, Bundestagskandidat Robert Heinze, Vorsitzender Christian Leson
von links nach rechts: stellv. Vorsitzender Jens Artschwager, Bundestagskandidat Robert Heinze, Vorsitzender Christian Leson

Neue Personalie im Vorstand
Am 25. Februar hat die FDP Oer-Erkenschwick Jacqueline Artschwager zur neuen Schatzmeisterin des Stadtverbands gewählt. Sie übernimmt die herausfordernde Aufgabe, die Freien Demokraten finanziell ideal für den beginnenden Bundes-tagswahlkampf aufzustellen.
Der Einladung des Stadtverbands war auch der im Oktober 2020 gewählte Bundestagskandidat Robert Heinze aus Marl gefolgt. Heinze tritt für den Wahlkreis Recklinghausen II an, zu dem auch Oer-Erkenschwick gehört. Natürlich nahmen die die aktuellen Entwicklungen in der Corona Pandemie breiten Raum in den Gesprächen ein.

"Viel zu kurz kommen mir leider immer noch die politischen Antworten, wie wir mit den immer stärker sichtbar werdenden gravierenden sozialen und ökonomischen Schäden der Pandemiebekämpfung umgehen wollen", so der Bundestagskandidat. "Ein ,weiter so', eine vermeintlich alternativlose Orientierung an Inzidenzwerten, ohne nachvollziehbare Lockerungs- und Öffnungsperspektiven, schafft kein Vertrauen", kritisiert Heinze die augenblickliche Politik von Bundesregierung und Ministerpräsidentenrunden. Er fordert endlich die Umsetzung eines bundesweit geltenden Stufenplans, wie ihn die Bundes-FDP in der letzten Woche vorgestellt hat.

Nach der Wahl ist vor der Wahl
Die praktische Umsetzung des jetzt beginnenden Wahlkampfes war ebenso Thema. Wie geht Wahlkampf in Zeiten von Corona und Kontaktbeschränkungen? Und kann Wahlkampf nur über Social Media Themen und Personen transportieren? Dass es an Ideen und Engagement der Parteifreunde vor Ort nicht mangelt, konnte der Kandidat im Laufe der anschließenden Diskussion zufrieden feststellen. In den kommenden Monaten, so hoffen die Freien Demokraten, wird sich die Situation etwas entspannen, was den Wahlkampf deutlich beleben würde.

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